Impulse mit Bahnbildern

Trotz Verfehlungen reich beschenkt

Das aktuelle Kalenderblatt
1808

Gott spricht:
Ich bin mit dir und will dich behüten überall, wo du hinziehst.

Aus 1. Mose 28,15.

Gott ist nah und wendet sich uns zu. Wie bei Mose beschrieben, schenkt er Jakob Ermutigung. Das ist eine fabelhafte Begebenheit, welche Jakob erfährt. Wer sich etwas näher mit Jakob beschäftigt, hat auch andere Seiten von ihm kennengelernt.

Er hat sich in seiner Lebensgeschichte sowohl dem Guten als auch dem Bösen zugewandt. Und trotz all seiner Verfehlungen hat ihn Gott aufgefangen und ihn reich beschenkt. Er hat ihn begleitet, behütet und war ihm nah. Er hat ihm Land, Nachkommen und Segen versprochen und wie wir durch die Geschichte wissen auch später gegeben. Wünschen wir uns das nicht so oft im Alltag: ein Eingreifen Gottes? Da wo wir schwach oder müde sind und uns ungerecht behandelt fühlen. Hier möchten wir abgeholt werden. Aufgenommen von einer Person, die uns hält und durch die Situation trägt – oder uns einfach nur nah ist und der wir uns mitteilen können. Nicht allein sein in dieser Situation. Einsamkeit wollen wir in unserer geschäftigen Zeit nicht verspüren. Doch manchmal ist diese Einsamkeit auch notwendig. Sie verhilft uns, uns ganz Gott zuzuwenden. In seine Nähe zu treten. Ihm unsere Situation zu übergeben. Uns ganz auf ihn zu verlassen. Wir brauchen diese Momente im Leben, um Gott eine Chance zu geben. Manchmal können es wie bei Jakob Träume sein oder bei uns auch Situationen, in denen wir in Ruhe und aus der Ferne das restliche Leben beobachten können. An einem Punkt ankommen, die Ruhe erfahren, sich neu ausrichten und Kraft tanken. Dabei zieht vielleicht manches an uns vorbei. Aber Neues wird entstehen und Gott ist immer dabei.
Julia Grasse, Frankfurt am Main

Ob Sie an Gott glauben oder nicht...

... ändert nichts an SEINER Existenz. Aber vielleicht an IHRER!

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