Impulse mit Bahnbildern

Runderneuert

 
1801

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen.

Aus 2. Korinther 5,17

Die Mitarbeiter des Eisenbahnmuseums Treignes haben ganze Arbeit geleistet, als sie diesen Triebwagen praktisch in einen Zustand wie neu zurückversetzten. Wieviel Zeit und Aufwand müssen mit großer Hingabe in dieses Fahrzeug investiert worden sein, vergleicht man es mit dem aufgebockten, nicht renovierten Triebwagen derselben oder einer Schwester-Baureihe daneben.
Genauso neu, sauber, bunt, sympathisch und auf ein neues, befahrbares Gleis gestellt, kann werden, wer in Christus ist. Das steht zumindest im 2. Brief an die Korinther, einem Brief der Bibel an eine der ersten Gemeinden auf dem europäischen Kontinent. Stimmt das?
Am 30. März ist Karfreitag. Da brauchen wir nicht zu arbeiten, damit wir uns an den Tod am Kreuz von Jesus Christus erinnern. Ist das nicht die finale, kaum vorstellbare Investition und Hingabe? Gott billigt den Tod seines Sohnes, damit wir neu werden und das alte hinter uns lassen können. So berichten es die Zeugen, die in den Schriften der Bibel zu Wort kommen, nicht nur Paulus in seinem Brief an die Korinther.
Wenn wir das glauben und persönlich annehmen, können wir getrost Ostern feiern: Wir sind runderneuert und auf einem guten neuen Gleis, auf dem der auferstandene Jesus uns begleiten will!
Hanno Fabian, Bornheim bei Bonn

 

Ewige Liebe?

 
1801

Die Liebe hört niemals auf.

Aus 1. Korinther 13,8

Ein Schloss mit Namen und Datum an der Brücke befestigt, als Zeichen für ewige Treue den Schlüssel in den Fluss geworfen. Welch ein farbenfrohes Zeugnis von Liebe und Treue! - Wieviele dieser Beziehungen wohl noch bestehen? Oder hat der eine und die andere hier sogar
schon mehrere Schlösser hängen?
Die menschliche Liebe ist oft nicht in der Lage, ihre Vorsätze und Ver sprechen zu halten. Vor allem, wenn nur auf Gefühle gebaut wird
und damit ohne ein tragendes Fundament. Es macht mich traurig, wenn ich sehe, wie Beziehungen auseinanderbrechen. Da scheint der
Vers fast wie ein Hohn - von wegen: die Liebe hört nie auf!
Aber wenn wir von unserer menschlichen Liebe zum Erfinder der Liebe gehen, sind wir bei Gott, der selber Liebe ist. Seine Liebe zu jedem einzelnen Menschen - auch zu Ihnen! - hört nicht auf. Obwohl viele Menschen nicht darauf eingehen. Finden Sie das sehr abstrakt? Gottes Liebe
wurde konkret, als Jesus Christus am Kreuz gestorben ist. Er nahm damit unser ganzes Versagen auf sich, um uns seine Liebe zu beweisen. Und auch, um uns zu befähigen, selber zu lieben und treu zu sein - ganz unabhängig von Hängeschlössern an Brücken.
Das gilt bis heute. Und bei ihm gilt tatsächlich: Die Liebe hört niemals auf!

Hanna Kimpel, Bischofsheim

Oben im Licht - das tut gut!

 
1801

Wer sich nach der Wahrheit ausrichtet, tritt ans Licht.

Aus Johannes 3,21

Es ist mühsam für die Bergbahn, bis sie endlich „oben“ ist. Am Ziel, auf dem Berg, hat sich die Anstrengung des steilen Anstiegs durch dunkle Tunnel, entlang gefährlicher Abhänge gelohnt. Nun ist die Luft klar, die Sonne scheint. Die Schneedecke ist weitgehend unberührt, an der Oberleitung hängt noch der frisch gefallene Schnee, den die Morgensonne noch nicht zum Schmelzen bringen konnte. Die Dame in der roten Jacke neben der Bahn und die anderen Fahrgäste scheinen das zu genießen. Sie haben Recht: Sonne und Licht, Klarheit und Reinheit tun uns Menschen gut! Das Gegenstück dazu ist die Finsternis. Jesus Christus greift dieses Bild auf und erläutert plausibel: „Jeder, der Böses tut, hasst das Licht. Er tritt nicht ans Licht, damit sein Tun nicht aufgedeckt wird.“ Sofort fallen einem Einbrecher oder die vielen geheimen Machenschaften in der Welt ein, die zu furchtbarem Unglück führen. Oft genug leider auch das, was sich bei mir selbst abspielt, was keiner wissen darf. Das Zitat aus der Bibel geht weiter: „Wer sich jedoch bei dem, was er tut, nach der Wahrheit richtet, der tritt ins Licht, und es wird offenbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist.“ Die Wahrheit und die Beziehung zu Gott sind es also. Sie bringen uns – so wie die Bahn auf dem Kalenderfoto – ins Licht. Es wird Ihnen gut tun, dort zu sein wo es hell ist. Kommen Sie mit? Die Anstrengung lohnt sich. Sie sind auf dem Weg nicht allein. Andere Christen, die Jesus vertrauen, sind auch unterwegs – und vor allem: der grenzenlose Herr selber steht uns zur Seite! Es ist schön im Licht!

Jürgen Schmidt, Gießen

Frieden

 
1801

Der Herr des Friedens gebe euch jeden Tag seinen Frieden, was auch immer geschieht.

2. Thessalonicher 3,16

Ungestört fährt der Triebwagen durch die blühenden Obstwiesen. Es kommt mir vor, als könnte ich die Wärme der Sonne spüren und das Singen der Vögel hören. Nichts unterbricht die Ruhe. Eine wirklich friedliche Atmosphäre. Frieden sagt uns auch der Schrift­text zu: für jeden Tag und – das macht mich nachdenklich – in jeder Situation. Meine Wirklichkeit ist nicht immer harmonisch: weder in der Familie, noch im Beruf. Welche Art von Frieden ist hier gemeint? – Wenn der Friede Gottes alles Verstehen übersteigt (Philipper 4,7), muss er groß und umfassend sein: mehr als die Abwesenheit von Krieg, mehr als ein fauler Kompromiss. Nach biblischem Verständnis beinhaltet er ein Klima gegenseitiger Fairness, Achtung und Fürsorge und ein Leben ohne Angst. Nichts Fertiges also, sondern ein Friede, bei dem es auch auf meinen Beitrag ankommt (Psalm 34,15). Offenbar hat er eine innere und eine äußere Seite.
Die Grundlage des Friedens bilden Gelassenheit und Vertrauen. Sie wachsen aus dem Wissen darum, dass Gott uns stets mit Wohlwollen begleitet – und dass er stärker ist als der Tod. Das hilft dabei, meine Denkmuster und Ansichten zu hinterfragen.
Im Alltag hat das zu tun mit Versöhnung, Vergessen und Neuanfang. Mitunter kann der Friede auch meinen praktischen Einsatz erfordern.
So entstehen Bedingungen, die uns und andere, bildlich gesprochen, aufblühen lassen – wie die Bäume auf dem Foto.
Marc-Oliver Lamm, Herzebrock-Clarholz

 

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Ob Sie an Gott glauben oder nicht...

... ändert nichts an SEINER Existenz. Aber vielleicht an IHRER!

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